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diesem Trauerkreis sind besonders Erwachsene eingeladen,
die ihren Lebenspartner / ihre Lebenspartnerin oder ihren
Ehemann / ihre Ehefrau verloren haben.
Wenn
der Partner oder die Partnerin stirbt, bleibt der Platz
an meiner Seite leer, nichts und niemand kann ihn/sie
ersetzen. Die eigene Wohnung, jedes Zimmer, einzelne Möbelstücke
und Bilder erzählen von der gemeinsam erlebten Zeit
und auch von dem großen Loch, dass nach dem Tod
des Partners oder der Partnerin zurückbleibt.
Viele
Betroffene können sich nicht vorstellen, wie der
eigene Lebensweg ohne den Partner oder die Partnerin überhaupt
weitergehen kann.
Im
Trauerkreis gibt es an den einzelnen Abenden Raum und
Zeit, sich auszutauschen, was im Traueralltag so schwer
fällt und belastet, aber auch die kostbaren Erinnerungen
der Beziehung einzusammeln und Trost und neuen Lebensmut
im Gespräch und gemeinsamen Tun zu finden.
Kreis
„Trauernder Eltern“
Geschlossene/feste Gruppe über 8 Abende im Herbst/Winter
Gebrochenes
Herz – schmerzende Seele
Der Schmerz, den ich fühle ist wie das Meer.
Das Brechen meines Herzens ist wie das Brechen der Wellen.
Das Schmerzen meiner Seele ist wie Ebbe und Flut.
Meine Tränen werden verdeckt wie der Sand durch das
Meer.
Mein gebrochenes Herz – meine Schmerzende Seele.
(Julie Fritsch)
Eltern,
die ihr Kind verlieren müssen, machen die Erfahrung,
dass dieser Tod widersinnig ist.
Mit dem Kind stirbt alle Hoffnung und auf die quälenden
Fragen
nach dem „Warum“ gibt es keine Antwort. Der
Weg der Trauer in der Partnerschaft und in der Familie
ist gezeichnet von Ohnmacht und Verzweiflung und fordert
von den Familienmitgliedern untereinander – Erwachsenen,
Jugendlichen und Kindern - sehr viel Rücksichtnahme,
Achtsamkeit und Geduld miteinander.
Gerade in der Vorbereitungszeit auf des Weihnachtsfest
und die Jahreswende fällt es schwer, den Verlust
des Kindes in der Familie zuhause zu ertragen.
Da
tut es gut, andere betroffene Mütter und Väter
kennen zu lernen,
die ähnliches erlebt haben und den Schmerz verstehen
können.
So
sind zum Kreis „Trauernde Eltern“ Mütter
und Väter – ob als Paar oder auch als Einzelperson
eingeladen, den Weg der Trauer über diese schwere
dunkle Jahreszeit ein Stück gemeinsam zu gehen, und
sich gegenseitig zu stützen und zu trösten.
Weitere
Angebote für Trauernde Eltern und Geschwisterkinder:
In Zusammenarbeit mit der Bildungsstätte „St.
Bonifatius“ Elkeringhausen (nähe Winterberg)
gibt es im Frühjahr und Herbst jeweils ein Wochenende
unter dem Thema „Leben ohne mein verstorbenes Kind!“.
Das Wochenende bietet die Möglichkeit, im geschützten
Raum von Betroffenen aus den Belastungen des Alltags auszusteigen
und sich im Gespräch, im kreativen Tun , in Liedern
und Musik, und mit einfachen Entspannungsübungen
der eigenen Trauer um das verlorene Kind zu widmen.
Geschwisterkinder werden in einer eigenen Gruppe getrennt
von den Erwachsenen durch ein geschultes Team betreut
und in ihrer Trauer begleitet.
Gemeinsame Elemente verbinden Arbeit von Eltern und Geschwisterkinder
und lassen im geschützten Raum so neu Verständnis,
Geborgenheit und Nähe erspüren.
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