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Kinder
und Jugendliche haben ihre eigene „Sprache“ auch in
Zeiten der Trauer, um ihre Gefühle und Stimmungen, ihre Ängste
und Sorgen, und ihre Fragen an das Leben auszudrücken. Sie
brauchen eine sehr sensible und behutsame Begleitung durch ihre
Trauer, damit sie nach einem schmerzvollen Verlust den Mut am Leben
nicht verlieren und neues Vertrauen gewinnen. Sie brauchen wahre
Antworten und ehrliche Gesprächspartner, die sie mit all ihren
Fragen ernst nehmen. Kinder
entdecken und begreifen die Welt mit ihren Gesetzmäßigkeiten,
ihren Möglichkeiten und Grenzen in ihrer ureigenen ganzheitlichen
Art und je nach Altersstufe; ihre gesunde Neugier, das Leben zu
entdecken, macht dabei vor keiner Frage halt:
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in
der Sprache der Bilder und in Geschichten lernen sie die Sonnen-
und Schattenseiten des Lebens zu begreifen, |
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in
eigenen Bildern und Geschichten drücken sie ihre Empfindungen
und Stimmungen aus |
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im
Spiel erschließen sie sich wichtige Lebensthemen –
und drücken sie ihre Gefühlslagen aus |
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in Liedern suchen sie Halt und Geborgenheit |
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in
ihrer eigenen Phantasiewelt basteln sie sich Zusammenhänge,
die ihrer Sicht der Dinge entspricht ... |
Auch
in Zeiten der Trauer sind für Kinder (je nach unterschiedlichen
Altersstufen) neben Liedern und Symbolen, Geschichten und Bilder
wichtige Wegbegleiter. Sie lenken die Phantasien der Kinder um
Leben und Sterben und helfen die vielen Fragen zu ordnen und zu
beantworten.
Oftmals geben sie zusätzlich Anregungen, ein kindgerechtes
altersentsprechendes Ritual als Ausdruck der kindlichen Trauer
und des persönlichen Abschieds zu gestalten.
Jugendliche
(ab 14 Jahren) sind in ihrer Entwicklung auf der unermüdlichen
Suche nach einer eigenen, unverwechselbaren und einmaligen Identität
und damit nach dem ureigenen Sinn ihres Lebens und ihrer Persönlichkeit.
Durch ihre starke Loslösung von den Leitbildern der Eltern
und auch der Erzieher, sind sie mit all ihren Erlebnissen des
Alltags stark auf sich verwiesen und haben auch nur eingeschränkt
Halt und Geborgenheit in Freundeskreis und Cliquen.
In der eigenen Clique ist meist wenig Raum, über die Ängste
und Sorgen zu sprechen. So erleben Jugendliche vielfach sehr stark
den Bruch zwischen der Zerrissenheit in der eigenen innere Welt
und der Außenwelt.
Sehr viel mehr wirft der Verlust und die Trennung von einem geliebten
Menschen sie in ihre eigene innere Welt von Verunsicherung und
Orientierungslosigkeit zurück, und verdunkelt den Blick auf
eine eigene sinnvolle Lebensperspektive.
In
diesen schwierigen Zeiten der Trauer finden sich Jugendliche mit
ihrer Gefühlswelt und ihre Stimmungen oftmals in Liedern
und Texten aus der Musikszene wieder. Ihre
Musik spiegelt in Worten und Klängen wieder, was den Jugendlichen
schwer fällt selbst in Worte zu kleiden. Auch Filme oder
Literatur können für sie wichtige Brücken sein,
Trost und neue Kraft zu finden.
Wichtige Hilfe für Jugendliche in dieser Lebensphase mit
dem Verlust eines lieben Menschen leben zu lernen und Vertrauen
in die Zukunft zu gewinnen, ist es,
ihnen immer wieder zu signalisieren, da zu sein, wenn sie Rat
und Hilfe brauchen und aber sich nicht aufzudrängen und auch
als Begleiter die Bereitschaft zeigen, von eigener Betroffenheit,
den eigenen Ängsten, Erfahrungen und auch Träumen fürs
Leben zu sprechen.
Beratung
zur Begleitung von Kindern und Jugendlichen:
In einem persönlichen Gespräch gebe ich gerne Hilfestellung
für die Begleitung von Kindern und Jugendlichen in den unterschiedlichen
Entwicklungsphasen sowie Literaturtipps und Gestaltungshilfen
für zuhause und in der Gruppe.
Einzelbegleitung
von Kindern und Jugendlichen auf Anfrage
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als
einzelnes Gespräch zur Orientierung im Alltag |
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als
Einzelbegleitung über einen längeren Zeitraum |
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mit
kreativen Gestaltungsangeboten (Musik, Bewegung, Farbe ...)
je nach Vorstellung und Wunsch der Kinder und Jugendlichen |
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Termine
nach Vereinbarung (Walburga Schnock-Störmer
Tel: 02304/9409949) |
Siehe
auch:
Kontakt
Trauerseminar
Trauercafe
Einzelbegleitung
Gedenkgottesdienste
Startseite
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